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Mutmaßlicher Trickbetrüger gefasst

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 19.01.2012

Mutmaßlicher Trickbetrüger gefasst

Friedrichshain-Kreuzberg # 0229

Eine 73-Jährige Frau mit russischem Migrationshintergrund erhielt gestern Morgen in ihrer Wohnung in der Lindenstaße in Kreuzberg um kurz vor 9 Uhr den Anruf eines Unbekannten, der sich als Rechtsanwalt ausgab. Dieser überzeugte sie in dem folgenden längeren Telefonat, das komplett in russischer Sprache gesprochen wurde, davon, dass eine Verwandte von ihr einen Verkehrsunfall verursacht hatte, bei dem angeblich ein kleines Mädchen verletzt wurde. Die Kosten für die medizinische Versorgung müssten nun sofort beglichen werden. Noch während des Gesprächs erschien verabredungsgemäß ein „Abholer“, dem die 73-Jährige das vereinbarte Geld aushändigte.

Gegen 19 Uhr 40 bekam die im selben Haus wohnende 47-jährige Tochter der Geschädigten einen Anruf mit der gleichen Geschichte, wurde jedoch gerade von ihrer Mutter über das Geschehen am Vormittag informiert. Noch während des Telefonats alarmierte der Ehemann der Tochter die Polizei. Die Beamten des Abschnitts 53 trafen vor dem Haus auf einen jungen Mann, der auf die Beschreibung des „Abholers“ passte, nahmen ihn fest und lieferten ihn für das Fachkommissariat des Landeskriminalamts ein. Der 19-Jährige gebürtige Litauer soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Solche Täter nutzen nicht nur die Unsicherheit und ggf. die Unkenntnis älterer Mitbürger aus. Wie man an dieser Tat sieht, wird auch die Muttersprache potentieller Opfer genutzt, um so deren Vertrauen zu erschleichen.

Die Kriminalpolizei rät: Reagieren sie nicht unmittelbar auf derartige Forderungen, sondern verschaffen sie sich Zeit zum Überlegen. Bewahren sie keine größeren Geldsummen zuhause auf. Übergeben sie niemals Geldsummen an fremde Personen, ohne dass sie deren Identität überprüft haben. Hinterfragen sie in Ruhe die vorgetragenen Sachverhalte, indem sie z.B. selbst Kontakt zu den vorgeblich betroffenen Angehörigen – unter den ihnen bekannten Erreichbarkeiten – aufnehmen. Wenn sie sich nicht sicher sind, ziehen sie eine Vertrauensperson zu Rate oder informieren sie die Polizei.

 

19.1.12 21:36


Nach Streit in U-Bahn gegen den Kopf geschlagen

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 08.01.2012

Nach Streit in U-Bahn gegen den Kopf geschlagen

Friedrichshain-Kreuzberg # 0097

Bei einer Auseinandersetzung heute früh in Kreuzberg wurde ein Mann leicht verletzt. Gegen 5 Uhr 10 fuhr der 29-jährige Fahrgast mit der U-Bahn der Linie U1 vom U-Bahnhof Hallesches Tor in Richtung Warschauer Straße. An der Station Prinzenstraße stieg ein bislang unbekannter Mann ein, setzte sich neben den Fahrgast und fing mit ihm Streit an. Im weiteren Verlauf schlug der Unbekannte dem 29-Jährigen zunächst mit der Faust gegen die Schläfe und danach gegen die Unterlippe. Als beide Personen am U-Bahnhof Schlesisches Tor den Wagen verließen und der mutmaßliche Schläger sich in Richtung Köpenicker Straße entfernte, alarmierte das Opfer die Polizei. Bei der Anzeigenaufnahme stellte der Mann fest, dass ihm der Schläger bei der Auseinandersetzung die Brille aus der Jackentasche gestohlen hatte. Auf eine ärztliche Versorgung verzichtete der 29-Jährige. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Diebstahl ein.

9.1.12 21:08


Wahlkreisbüro beschädigt

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 06.01.2012

Wahlkreisbüro beschädigt

Friedrichshain- Kreuzberg # 0078

Unbekannte Täter haben zwei Fensterscheiben eines Kreuzberger Wahlkreisbüros mit Pflastersteinen zerstört. Der Hauswart des Gebäudes am Mehringplatz entdeckte die Sachbeschädigung heute Vormittag gegen 10 Uhr 30 und zeigte den Sachverhalt bei der Polizei an. Die Hintergründe sind Gegenstand derzeitiger Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats.

9.1.12 20:58


Geldautomaten aufgebrochen

Pressemeldung der Berliner Polizei, 29.12.2011

Geldautomaten aufgebrochen

# 4700 Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte beschädigten heute früh einen Geldautomaten in Kreuzberg. Passanten stellten gegen 4 Uhr 40 den teilweise aufgebrochenen Automaten im Verbindungstunnel zur U-Bahnlinie 6 am Halleschen Tor fest und alarmierten die Polizei. Die unbekannten Täter hatten vergeblich versucht, den sich im Inneren befindlichen Stahlschrank zu öffnen.

Der Durchgang von der U-Bahnlinie 1 zur U-Bahnlinie 6 war während der polizeilichen Maßnahmen gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.
5.1.12 08:53


Brandsatz gegen Bildungszentrum

Pressemeldung der Berliner Polizei, 10.12.2011

Brandsatz gegen Bildungszentrum

# 4488 Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte haben in der Nacht einen Brandsatz gegen das „Deutsch-Mesopotamische Bildungszentrum“ in der Friedrichstraße in Kreuzberg geworfen. Das Feuer erlosch von selbst, ohne dass nennenswerter Schaden entstanden ist. Eine Anwohnerin hatte gegen 2 Uhr 45 die Feuerwehr alarmiert, die nicht mehr tätig werden musste. Die Polizei stellte fest, dass eine Scheibe durch einen Steinwurf beschädigt wurde. Eine politische Tatmotivation wird geprüft.

14.12.11 12:20


Nach Straßenraub festgenommen

Pressemeldung der Berliner Polizei, 11.12.2011

Nach Straßenraub festgenommen

# 4498 Friedrichshain-Kreuzberg

Nach kurzer Verfolgung hat die Polizei gestern Abend einen 18-Jährigen wegen Verdachts des Straßenraubes festgenommen. Er hatte gegen 18 Uhr 30 an einer Bushaltestelle in der Stresemannstraße in Kreuzberg einer 29-Jährigen das Mobiltelefon entrissen. Polizeibeamte in Zivil sahen das und nahmen sofort die Verfolgung auf. Da der Flüchtende die Rufe, stehenzubleiben, auch nach Androhung eines Schusswaffengbrauchs ignorierte, gab einer der Beamten einen Warnschuss in die Luft ab. Der 18-Jährige warf sich zu Boden und ließ sich widerstandslos festnehmen.

14.12.11 12:16


Kassenschublade bei Verfolgung weggeworfen

Pressemeldung der Berliner Polizei, 14.12.2011

Kassenschublade bei Verfolgung weggeworfen

# 4531 Friedrichshain-Kreuzberg

Ein Unbekannter betrat gestern Nachmittag gegen 16 Uhr 35 die Filiale einer Drogeriemarktkette in der Friedrichstraße in Kreuzberg, stellte sich mit einem Deo an die Kasse und griff beim Kassieren zu. Die überraschte 49-jährige Kassiererin erlitt bei dem Versuch, die Kassenschublade festzuhalten, Hautabschürfungen. Eine Kundin, die sich dem Täter in den Weg stellte, wurde erst von diesem beiseite gestoßen, nahm dann aber die Verfolgung auf. Daraufhin warf der Räuber die Kassenschublade weg und entkam. Die resolute Kundin sammelte das Geld auf und übergab es im Geschäft den Angestellten.

14.12.11 12:11


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